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STADA: Stabilisierung der Geschäftsaussichten in Serbien nach Patronatserklärung der serbischen Regierung


10.11.2011
aktiencheck.de

Bad Vilbel (aktiencheck.de AG) - Wie die STADA Arzneimittel AG (ISIN DE0007251803 / WKN 725180) am Donnerstag mitteilte, ist sie heute von der Botschaft der Republik Serbien in Deutschland offiziell darüber informiert worden, dass die serbische Regierung gestern eine Patronatserklärung für die Bezahlung von Lieferungen von Medikamentenherstellern an staatliche Stellen abgegeben hat.

In der von der serbischen Botschaft an STADA übermittelten nichtamtlichen deutschen Übersetzung der Patronatserklärung heißt es wörtlich: "Die Regierung der Republik Serbien gewährleistet die Begleichung der finanziellen Verpflichtungen und/oder offenen Forderungen der Medikamentenhersteller aus dem Verkauf und den Lieferungen von Medikamenten an staatliche Einrichtungen nach geltendem Recht der Republik Serbien im Jahr 2011 sowie aus dem Verkauf und den Lieferungen für den Zeitraum 2012-2013 noch zu entstehenden Forderungen." Der Patronatserklärung ist zudem zu entnehmen, dass die Regierung binnen 14 Tagen Gespräche mit Vertretern der Pharmaindustrie aufzunehmen beabsichtigt, um die Struktur der Verbindlichkeiten und die Bedingungen für die Begleichung der laufenden offenen Forderungen zu klären. In der Patronatserklärung heißt es weiter: "Ferner wird bestätigt, dass alle staatlichen Einrichtungen - im Besonderen, aber nicht ausschließlich die Staatliche Krankenversicherungsanstalt (RZZO), staatliche Apotheken, staatliche Krankenhäuser usw. - alle finanziellen Verpflichtungen bzw. unbezahlte Forderungen aus dem Verkauf und den Lieferungen von Medikamenten an staatliche Einrichtungen im Jahr 2011 und für den Zeitraum 2012-2013 begleichen werden und ihre finanziellen Verbindlichkeiten aus dem Lieferanten-Debitoren Verhältnis erfüllen werden, so wie es mit der Regierung der Republik Serbien vereinbart werden wird." Zudem hat die serbische Regierung in ihrem Beschluss das Ministerium für Finanzen beauftragt, die notwendigen Mittel für die Begleichung der Verbindlichkeiten gegenüber Medikamentenherstellern im Zuge der Haushaltsberatungen zum Haushaltsentwurf einzuplanen.


Den Angaben zufolge begrüßt der STADA-Vorstand die abgegebene Patronatserklärung und sieht darin einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung des serbischen Gesundheitsmarkts und damit auch der eigenen Geschäftsaussichten in Serbien.

STADA hatte bekanntlich aufgrund von Zweifeln an der Werthaltigkeit von Forderungen im serbischen Markt im dritten Quartal 2011 Wertberichtigungen von insgesamt 96,9 Mio. Euro vor Steuern durchgeführt. Im Rahmen des im ersten Quartal 2012 zu erstellenden Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2011 wird STADA prüfen, ob und in welchem Umfang aufgrund der Patronatserklärung und der Ergebnisse der angekündigten sich anschließenden Gespräche zwischen dem serbischen Staat und den in Serbien aktiven Pharmaunternehmen ein Teil dieser wertberichtigten Forderungen doch bedient werden und damit wieder zugeschrieben werden kann.

Zudem wertet der Konzern die heutige Patronatserklärung auch als Bestätigung der eigenen Einschätzung, dass in den kommen Jahren 2012 und 2013 im serbischen Markt wieder eine positive Geschäftsentwicklung von STADA bzw. der lokalen serbischen Tochtergesellschaft Hemofarm A.D. möglich sein wird.

Die Aktie von STADA notiert aktuell mit einem Plus von 10,00 Prozent bei 18,93 Euro. (10.11.2011/ac/n/d)



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